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Protestaktion „One Billion Rising – Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ findet digital statt

Abgeschlossenes Event

Video wird am 14. Februar um 15:00 Uhr veröffentlicht

Die Zahlen sind ebenso erschreckend wie beindruckend: Weltweit erleidet jede dritte Frau, also rund eine Milliarde, mindestens einmal im Leben Gewalt. Darauf macht die Aktion „One Billion Rising“ jedes Jahr am Valentinstag durch Tanz-Flashmobs aufmerksam. Dieses Jahr kann der Flashmob auf dem Detmolder Marktplatz aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht in Präsenz stattfinden, sondern wird in die digitale Welt verlegt: Am 14. Februar 2021 geht um 15:00 Uhr ein Video auf den YouTube- und Social-Media-Kanälen des Arbeitskreises „MaiL – Mädchenarbeit in Lippe“ und der Aktion One Billion Rising online, das unter anderem Ausschnitte aus den Vorjahres-Flashmobs zeigt.

 

Der Arbeitskreis MaiL hatte im Vorfeld über einen digitalen Aufruf zu einer aktiven Beteiligung aufgefordert, denn auch in diesen herausfordernden Zeiten möchten die Beteiligten im Kreis Lippe wieder ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen. „Aufgrund der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie haben wir uns gegen einen Tanz-Flashmob und für einen virtuellen Protest gegen Gewalt an Mädchen und Frauen entschieden. Zwar zwingt uns die Corona-Pandemie gewisse Hürden auf, doch das soll der Solidarität zu den betroffenen Frauen keinen Abbruch tun“, so der Arbeitskreis MaiL. Diesem Aufruf sind viele gefolgt und haben Demo-Plakate, Bilder oder Collagen  eingesendet, mit denen sie Position beziehen zu „Gewalt an Frauen und Mädchen“. Aus den eingesendeten Beiträgen und Detmolder Aufnahmen der Flashmobs aus den vorherigen Jahren entstand mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Detmold und des Kreises Lippe das besagte Video. Gerne darf das Video über die eigenen privaten Kanäle geteilt und verbreitet werden, um eine große Öffentlichkeit zu erreichen.

 

Bei der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ ist Detmold/Lippe auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Begonnen hatte alles 2012 mit der Initiative einer Musik- und Tanzaktion der  New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler. Seitdem erheben sich jedes Jahr am Valentinstag Millionen Menschen auf allen Kontinenten und tanzen öffentlich gegen Gewalt. Gemeinsam wollen sie

  • ein Bewusstsein schaffen für die schmerzvolle Realität vieler Frauen und Mädchen
  • ein weltweites Netz der Solidarität knüpfen
  • Veränderungen der jetzigen Zustände bewirken

Die Tänzerinnen und Tänzer drücken gleichzeitig ihren Protest aus und bringen ihre Kraft, Energie und Lebendigkeit zum Ausdruck.

 

Die Beteiligten freuen sich, wenn viele zusammen mit ihnen aufstehen und Solidarität den Frauen und Mädchen gegenüber signalisieren.

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